Die Vernissage J E T Z T ! von Claus Friedrich Rudolph fasziniert vom 2. Februar bis 4. Mai 2018 das speisewerk in Ludwigsburg. Seine außergewöhnlichen und originellen Fotografien nehmen den Betrachter mit in eine Welt der Illusion, der Phantasie und der Träume und erzählen Geschichten von Liebe, Gefühlen, Tod und Trauer. Die fotografischen Inszenierungen von Claus Rudolph muten den Betrachter an wie gigantische Bühnenbilder oder opulente Filmszenen von Fellini oder Peter Greenaway, Kostüme und Requisiten inbegriffen. Mit Hilfe der Kamera gestaltet er sein Bild, analog einem Maler, der mit dem Pinsel sein Gemälde zeichnet. So setzt er die Bilder und Illusionen, die zuerst in seiner Phantasie entstehen um und bedient sich dabei einer höchst sinnlichen und ästhetischen Farb- und Formensprache. Seine Arbeiten wurden im Rahmen zahlreicher Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert, unter anderem in Tokio, Budapest und Riga.

Die sorgsam komponierten Szenen, die detailreiche Umgebung und die Lichtsetzung lassen Assoziationen zu Filmwelten entstehen. Der Betrachter wird durch bedeutungsvolle Elemente dazu angeregt, eine Handlung um den fotografischen Moment zu entwickeln. Konstruiert, arrangiert, gestaltet, dabei auf die richtige Präsenz und Position jeder einzelnen Figur achtend, die exakte Haltung der Körper und ihrer Körperteile, auf die richtige Handhabung der Geste, welche ihre Rolle durch die Wirkung ihrer Blicke, ihres Lächelns, ihrer Grimasse und ihres Aussehens spielen. In einer Stimmung, die ohne Töne und Worte, reglos, sich intensiv in jeglicher Einzelheit widerspiegelt, welche in diesem Moment vom Blick mit einbezogen wird-statt in einem ganzen Zeitverlauf erzählt Claus Friedrich Rudolph in einem Bild eine Geschichte.

 

Ausstellungsdauer 2. Februar bis 2. Mai 2018

 

French Kiss.

Der Place de la Concorde hat ganz links diese Mauer, welche den Jardin des Tuileries zurückhält, und damit mir auch den Platz gab für diese Aufnahme. Diese kleine dunkle Seite von Frankreich der Ganoven und Gangster, bringt mich nicht von meiner Zuneigung der Lebens- und Genussfreude dieses wunderbaren Landes ab. Hier wurde mir der komplette Kofferraum innerhalb von drei Minuten geleert, hier konnte ich sehen, wie in einem Augenblick mit einem Griff durch die Beifahrertüre alle Habseligkeiten in einer amerikanischen Handtasche abhanden kamen, und deshalb gefiel mir dieses Mofa ohne Motor so wunderbar für diese Aufnahme, und natürlich diese so herrlich frische Brot, welches nach 12 Minuten der Fotografie endlich genossen werden konnte.
Wenn die Planung so perfekt wie hier sein muss, ist es doch immer erstaunlich, wie diese menschlichen Bedürfnisse den Geist durch Verlangen irritieren. Und ja es ist eine Antonov, schon alleine dem russischen Modell geschuldet!

 

Es war einmal, als nichts war.

Dieses kleinen Seitental des Neckars ist auch ein herbstliches Domizil des Nebels, und ganz am Ende des Zaunes ist stehen unbeweglich die Pferde des Gehöftes. Mit einem LKW kamen die riesige Menge der mit Helium gefüllten Ballons, während wir den Artisten mit dem Fensterputzer-Geschirr präparierten, woran er später an einem Seil vom Hebebühnenfahrzeug hochgehoben werden sollte.

Wesentlicher war die Krone des Mädchens, diesem tiefgefrorenen Kraken, dessen Fangarme aufgerollt erstarrt waren. Damit es nicht gänzlich unerträglich wurde, umhüllten wir ihre Haare mit einem Haarnetz. Die Symbolik des Kraken liegt in unseren festgesaugten Ansichten, mit welchen wir trotz der Leichtigkeit des Schwebens im Davonfliegen immer noch unlösbar verbunden sind.

 

Bella Napoli.

Mit der Metrò dell´Arte zu diesem Labyrinth der Gassen in der Altstadt Neapels, ist diese Exkursion zehnmal wert, um dort zu landen, wo dieses handwerkliche Leben stattfindet. Diese Geschäfte voll mit geschickten, lang vererbten Spezialisierungen, von der Gasse der Geigenbauer, über die Gasse der Bilderrahmenrestauratoren bis zur wohl bekanntesten Gasse der Grippeschnitzer, doch ich blieb bei den Bilderrahmen, sie sind die Grenze meiner Welt, welche ich ständig überschreiten muss, da Phantasie nicht begrenzt sein kann.

 

Das Anziehen der Sehnsucht des Künstlers an sein Ziel.

Ja, genau so ist der Titel dieses Bildes gemeint, dies ist, was meine Werke entstehen lässt, die Sehnsucht im Konglomerat mit Hingabe, Auseinandersetzung, Erlebtem und Erfahrung. Als Kind waren wir in Jesolo

in der Nähe Venedigs, in Erinnerung blieben mir die Düfte Venedigs, die unendlich vielen Brücken und der Strand von Lido di Jesolo mit seinen Eisverkäufern. Und diese Reissuppe, so anders zubereitet und doch so vertraut. Meine Grossmutter mochte sie überhaupt nicht und so bekam ich ihre noch extra dazu.

Dies sind die Wurzeln dieser Arbeit, dazu kommt der Koffer dieser Auswanderin, gefüllt mit dem Notwendigsten, doch der schmückende Pelz wird in der anderen Hand gehalten; auf dem langen Weg/Steg in der Einsamkeit.

 

Ach was.

Nein, es ist nicht Mailand, es ist die Galleria Umberto in der Via Toledo in Neapel, direkt neben dem Theater und nur sie hat die bekannten Mosaiken der Tierkreiszeichen. Und genau dort spielt meine Geschichte des Filmsets in diesem kontinuierlichen Luftzug, dem Geplapper und der unmittelbaren Nähe zu dieser verführerischen sechs brühköpfigen Espressomaschine, welche alle Sinnesorgane übertreffend, den Coffeinkonsum bis zum Ultimo steigen liess.

 

Wo geht die Liebe hin wenn du weg bist?

Es war spät im November, als diese langen nebeligen Tagen in Sipplingen am Bodensee begannen, wie jedes Jahr. Und so hatte ich genügend Zeit, mein Photo vorzubereiten. Das schweizer Fährboot war hier zu Hause und wurde dann im seichten Wasser leicht aufgebockt, damit es von der Strömung nicht davongetrieben wurde, auch beherbergte es den Stromgenerator, damit die Laterne leuchten konnte. Der Fährmann war aus Ulm angereist, und war uns allen voraus.
Das grosse dicke Rhinozeros aus Polyurethan war mit dem Tieflader vom Präperator aus Hamm gekommen, es stand mit seinen 6,80 Meter und 120kg Gewicht fest verzurrt auf der Ladefläche und war auf der langen Fahrt die Sensation auf der Autobahn, jeder ein Bein haltend luden wir es leicht auf das Boot, und später war es für die Schauspielerin ein leichtes auf dem Rücken des Tieres die Grazie zu spielen, trotz des feuchten, kalten Wetters.

 

 

 

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Claus Friedrich Rudolph

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